www.joogn.de /seth.html Sonntag, 7. März 2004
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"Gespräche mit Seth" (© Jane Roberts)

Übung (Sitzung 522, Mi.8/4/1970 22:53)
  "Nun stellt euch vor. ihr seit auf einer erleuchteten Bühne, und die Bühne ist der Raum, in dem ihr jetzt sitzt. Schließt die Augen und stellt euch vor, daß die Licher erloschen und die Kulissen verschwunden sind und ihr allein seid.
  Alles ist dunkel. Ihr seid ruhig. Nun stellt euch eure inneren Sinne so lebhaft, wie möglich vor. Tut für den Augenblick so, als würden sie euren physischen Sinnen entsprechen. Schiebt alle Gedanken und Sorgen von euch. Horcht ganz behutsam nicht so sehr auf die physischen Laute als auf die Laute, die über die inneren Sinne zu dringen.
  Stellt euch vor, daß ihr euer ganzes leben für diese Welt blind gewesen seid und ihr euch jetzt langsam in ihr zu orientieren beginnt. Beurteilt nicht die ganze innere Welt nach den zusammenhangslosen Bildern, die ihr vielleicht zuerst wahrnehmt, oder nach den Lauten, die ihr zuerst hört, denn ihr werdet von euren inneren Sinnen einen höchst unvollkommen Gebrauch machen.
  Führt diese einfache Übung ein paar Minuten lang vor dem Einschlafen, oder im Ruhezustand durch. Sie kann auch während einer gewöhnlichen Arbeitsverrichtung durchgeführt werden, die nicht eure ganze Aufmerksamkeit erfordert.
  Ihr lernt einfach, euch auf eine neue Bewußtseinsdimension einszustellen, so als machtet ihr schnelle Schnappschüsse in unbekannter Umgebung. Denkt daran, daß es sich dabei nur um Augenblicksaufnahmen handeln wird. Nehmt sie einfach hin und versucht nicht, in diesem Stadium Allgemeinurteile zu fällen, oder Deutungen vorzunehmen.
  10 Minuten pro Tag sind für den Anfang völlig ausreichend."


Übung (Sitzung 527, Mo.11/5/1970 kurz vor 22:10)
  "..., schließt die Augen und versucht in eurem Inneren den Kraftquell zu spüren, von dem eure Atmung und Lebensenergie ausgeht. Einigen von euch wird dies beim ersten Versuch schon gelingen. Andere werden länger brauchen. Sobald ihr diesen Kraftquell in euch spürt, dann versucht, den Energiestrom durch eure gesammte Körperlichkeit zu verfolgen, ihn durch eure Fingerspitzen und Zehen gehen zu fühlen und euch selber als Mittelpunkt davon zu empfinden. Stellt euch die Austrahlung vor, wie sie ungemindert das Blätterwerk und die Wolken über euch durchdringen, bis zum Mittelpunkt der Erde unter euch vorstoßen und sich bis in die entlegensten Bereiche des Universums erstrecken.
  Nun soll dies nicht bloß eine symbolische Übung sein, denn obwohl sie mit einem Akt der Einbildungskraft anfangen mag, ist sie doch auf Tatsachen begründet, und Emanationen eures Bewußtseins und der Schöpferkraft eurer Seele dringen tatsächlich auf solche Weise nach außen. Die Übung wird euch eine Vorstellung von er wahren Natur, Kreativität und Vitalität der Seele vermitteln, von der ihr Energien beziehen könnt und deren individueller und einzigartiger Teil ihr seid."
Auszug (Sitzung 570, Mo.1/3/1971 22:26)
  All diese Bewußtseinsstadien sind ein Teil eurer eigenen Realität. Eine Kenntnis davon kann sehr nutzbringend sein. Ihr könnt lernen, »einen anderen Gang« einzulegen, euch von eurer eigenen Erfahrung zu distanzieren und dieselbe aus einer besseren Perspektive zu sehen. Ihr könnt euch Fragen und Probleme zurechtlegen und bestimmen, daß sie im Schlaf für euch gelöst werden sollen. Ihr könnt entscheiden, daß ihr mit fernen Freunden reden, oder ihnen wichtige Botschaften zukommen lassen wollt, die sich vielleicht verbal nicht mitteilen lassen. Ihr könnt, zB, auch Versöhnungen auf einer anderen Realitätsebene herbeiführen, die auf dieser nicht möglich sind.
  Ihr könnt die Heilungsvorgänge in euerm Körper steuern, in dem ihr bestimmt, daß dieselben auf einer der Ebenen des Schlafbewußtseins aktiviert werden sollen, und ihr könnt einen »Sprecher« bitten, euch die für die Aufrechterhaltung eurer Gesundheit nötige psychologische Führung zuteil werden zu lassen. Wenn ihr bewußte, spezifische Ziele habt und ihr euch einigermaßen sicher seid, daß sie etwas taugen, dann könnt ihr euch Träume wünschen, in denen sie vorkommen, denn Träume beschleunigen die phyische Verwirklichung."
Übung (Sitzung 574, Mi.17/3/1971)
  "Mit etwas mehr Übung werdet ihr euch die Inhalte eurer eigenen Psyche ebenso leicht zugänglich machen. Ihr werdet eure Gedanken dann ebenso deutlich sehen, wie eure inneren Organe. In diesem Fall würdet ihr sie in symbolischer Form, d.h. durch Symbole, die ihr verstehen könnt, wahrnehmen. Wirre Gedanken würdet ihr beispielsweise als Unkraut sehen und könntet dann dieses einfach beseitigen.
  Ihr könntet euch wünschen, daß der gedankliche Inhalt eures Geistes in ein intensives bild übersetzt werden soll, das auf sybolische Weise eure individuellen Gedanken und eure gesamte Geisteslandschaft zur Darstellung bringt; dann könnt ihr das, was euch daran mißfällt, einfach herausnehmen und durch positivere Bilder ersetzen. Das soll nicht heißen das diese innere Landschaft immer ungetrübt heiter sein muß, es heißt nur, das sie gut ausgewogen sein sollte.
  Eine düstere und überwiegend melancholische Landschaft sollte euch sofort alarmieren, und ihr solltet dies unverzüglich zu ändern zu versuchen. Keine dieser Leistungen übersteigt die Möglichekeiten meiner Leser, obwohl der eine oder andere das eine oder andere dieser Kunststückchen weniger leicht finden könnte. Auch müßt ihr wissen, daß ich vom praktischen Standpunkt aus spreche. Es ist zB möglich, auf die eben beschrieben Weise eine körperliche Funktionsstörung zu beheben - vorrausgesetzt, ihr könnt beim Überprüfen eurer inneren Gedankenlandschaft die Ursache des körperlichen Leidens herausfinden.
  Gefühle lassen sich auf die gleiche Weise sondieren. Sie werden allerdings eine andere Erscheinungsform haben, die viel beweglicher ist. Gedanken würden als feststehende Strukturen erscheinen, beispielsweise als Blumen oder Bäume, Häuser, oder auch Landschaften. Gefühle hingegen würden sich häufiger durch die veränderliche Beweglichkeit von Wasser, Wind und Himmel und sich wandelner Farben ausdrücken."
Auszug (Sitzung 580, Mo.12/4/1971 Ende)
  In euren Kriegen führt ihr eure Kreativität zerstörerischen Zwecken zu, aber ihr seit trotzdem dabei noch schöpferisch.
  Krankheit und Leid werden nicht von »Gott«, oder von »Alles-das-was-ist«, oder einer äußeren Instanz über euch verhängt. Sie sind ein Nebenprodukt des Lernprozesses, von euch selber geschaffen und als solche neutral. Andererseits ist eure Existenz an sich, die Realität und Natur eures Planeten, das ganze Dasein, innerhalb dessen ihr solche Dinge erfahrt, unter Einsatz der oben erwähnten Fähigkeiten von euch selber erschaffen.
  Krankheit und Leid sind das Resultat einer falschen Verwertung schöpferischer Energien. Sie sind jedoch ein Teil der Schöpferkraft. Sie sind nicht anderen Ursprungs als beispielsweise Gesundheit und Vitalität. Leid ist an sich nicht gut für die Seele, es sei denn, ihr lerntet dadurch, ihm ein Ende zu setzten. Darin liegt sein Zweck.
  Auf eurer speziellen Aktivitätsebene ist praktisch kein Mensch in der Lage, sämtliche ihm zu Gebote stehenden Energien voll und ganz auszuschöpfen, oder seine im Innersten verspürte multidimensionale Identität zu materialisieren. Diese innere Identität ist jedoch eine Lichtpause, an der ihr letzten Endes physische Handlungen meßt. Ihr strebt danach, euer innerlich vorhandenes Gesamtpotential so gut es geht zum Ausdruck zu bringen.
  [...] Ich habe bereits gesagt, daß jeder in eurem System mit schöpferischen Energien unzugehen lernt; und da ihr in diesem Lernprozeß seid, leitet ihr sie oft in die falschen Kanäle. Das daraus resultierende Durcheinander wirft euch automatisch auf innere Fragen zurück.
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